Roadshow - Die Erste, Anastacia in Hamburg by Tatjana, 17. August 2006
Vorab, ich kann leider nichts über Anastacia´s Ankunft mit dem Bus oder dem ca. 30 minütigen Interview auf der Bühne berichten, da ich bereits seitlich hinter der Bühne in der Meet & Greet Wartezone stand. Von dort aus konnte ich kaum etwas sehen.
In der Wartezone wurden wir von einem s.Oliver – "Manager" betreut. Er gab uns Anweisungen wie wir uns während des Meet & Greets verhalten sollten. Auch den genauen Ablauf schilderte er uns. Der Ablauf: Ankunft mit dem Bus, ca. 15 Minuten Interview auf der Bühne (ging ja doch länger *gg*), Gruppenfoto mit den Angestellten, Einlass der Meet & Greet Gewinner, Im Store die offizielle Eröffnung, Meet & Greet, Interviews mit der Presse. Soviel zum Ablauf.
Nachdem man uns den Ablauf erläutert hatte, bekamen wir VIP Ausweise (die wir leider wieder abgeben mussten). Dann bekamen wir ein DIN A4 Bild für das Autogramm. Vorab mussten wir unseren Namen auf ein Post It schreiben, damit Ana später unseren Namen schnell und richtig schreiben konnte. Bei der Gelegenheit konnte ich mir ein Kommentar über die Retuschierfehler nicht verkneifen *räusper* Des weiteren bekamen alle Gewinner ein T-Shirt mit dem Aufdruck 17.A.06 und einen Einkaufsgutschein im Wert von € 40,-. Ich sage euch, dass alles unterzubringen war nicht gerade leicht, denn ich hatte diverse Geschenke von den Fans eingesammelt, um sie später Anastacia zu überreichen. Aus dem Überreichen wurde leider nichts. Alle Geschenke mussten vorher abgegeben werden, mit der Versicherung, dass Anastacia sie wirklich bekommen würde. Dann hieß es warten und versuchen einen Blick auf die kleine süße Frau zu erhaschen. Während des Wartens kam Partice mit seinem Kamerateam zu uns und versuchte ein Interview mit uns zu führen. Und wer war das erste Opfer??? Na klar – ich. Ich weiß seine erste Frage gar nicht mehr, weil ich damit beschäftigt war die Geschenke sicher zu stapeln. Und als Patrice mir dann das Mikrofon unter die Nase hielt stammelte ich nur "Ähm Ähm äh". Klasse Leistung! Darauf seine zweite Frage "Was sagst du Anastacia als erstes?" Ich wieder mit der klasse Antwort "Ähm ähm äh" Alles fing an zu lachen, auch Patrice. PEINLICH Dann sollte ich innerhalb 3 Sekunden erläutern was ich an Anastacia so toll finde, was sie ausmacht. Darauf konnte ich ja gar nicht parieren, denn mir schoss durch den Kopf: "Das müsstest du doch am besten wissen"! Aber das konnte ich ja nicht sagen. Dann hat er einige andere gefragt, aber deren Äußerungen waren so gut wie meine *gg*. Zum Abschluss machte Patrice mit mir noch einen Deal, wenn meine ersten Worte an Anastacia wirklich "Ähm ähm äh" seien, bekäme ich ein T-Shirt von ihm geschenkt. Das wurde dann per Handschlag besiegelt. Dann hieß es weiter warten. In der Zwischenzeit wurden die Geschenke von den Fans für Anastacia eingesammelt und in den Shop gebracht. Auch den Blumenstrauß, für den einige Fans zusammengelegt hatten. Melanie war die glückliche Gewinnerin die aus dem Publikum ein Meet & Greet gewonnen hatte. Dann war es soweit. Das Interview auf der Bühne war beendet und Anastacia ging in den s.Oliver Store. Wenige Minuten später durften auch wir in den Store. In der Mitte des Stores vor der Anastacia World war eine Absperrung und das rote Band zur Eröffnung hing zwischen zwei Kleiderständern. Die Models postierten sich links und rechts um die Anastacia World. Die Reporter und Kamerateams gingen in Stellung. Dann kam Anastacia von hinten aus dem Geschäft nach vorne. Das Blitzlichtgewitter begann. Zuerst bekam Anastacia einen riesigen Blumenstrauß und dann durchschnitt sie das rote Band. Die Reporter riefen wie blöde, dass Anastacia das Band bitte schön langsam durchschneiden soll. Was für ein Wirbel! Nach der offiziellen Eröffnung wurden dann die Reporter gebeten sich etwas zurück zu ziehen. Ein Lob nebenbei. Die s.Oliver-Crew hat stets darauf geachtet, dass die Reporter nur auf der linken Seite stehen, damit wir Fans auf der rechten Seite einen uneingeschränkten Blick auf Anastacia hatten. Danke!!!
So, nun begann das Meet & Greet. Als Erste begann die Hauptgewinnerin. Sie bekam von Anastacia einen Gutschein im Wert von € 200,- überreicht. Einer nach dem anderen durfte nun nach vorne zu Anastacia. Dann war ich dran *schluck*. Schon auf dem kurzen Weg zu ihr begrüßte sie mich und kam auf mich zu. Unerwartet drückte sie mich an sich. WOW Sie fragte mich wie es mir geht usw. Dann gab ich ihr mein Bild für das Autogramm. Während sie signierte habe ich ein wenig mit ihr geplaudert und ihr auch versucht zu sagen, dass ich Geschenke für sie von ihren treuen Fans mitgebracht habe und auch dass ein großer Blumenstrauß irgendwo im Store auf sie wartet. Man man man, mir viel doch nicht das englische Wort für Blumenstrauß ein. Also versuchte ich gestikulierend ihr zu erklären was ich meinte. Sie grinste und bestätigte das sie mich verstanden hat. Darauf hin hob sie ihren Arm hoch und erkundigte sich schnell über den Verbleib der Geschenke. Dann schrieb sie mein Autogramm zu ende. Ich wollte mich dann in Richtung Fotograf drehen um das Bild zu machen, aber Anastacia nahm mich dann unerwartet in den Arm und ich bekam von ihr ein Bussi links und rechts. (Die Frau ist echt unberechenbar WOHOOOOO da war ich platt und überhaupt. Das war heftig. Mein Puls schoss hoch hinaus. Das kann man nicht wirklich beschreiben. Darauf hin wollte ich brav zurückgehen und Anastacia sagte "Hey stay here" Pling da hatte ich das Foto schon vergessen gehabt. Danke Anastacia für die Erinnerung *lol* peinlich, aber naja wer kann denn da schon klar denken??? Und das Foto sieht bestimmt banane aus. So nun war meine Zeit ganz nah bei Anastacia rum. Ich stand eh schon länger bei ihr als die anderen *pfeif*. Zurück hinter der Absperrung hatte ich dann auch meine Cam genommen und geknipst. Leider durften wir kein Blitzlicht verwenden und dadurch wurden meine Bilder sehr unscharf. Als alle Gewinner durch waren, hieß es Ring frei für die Presse. Alle großen Fernsehsender und Radioteams interviewten sie nach einander. Als das ZDF Team an der Reihe war, sah Anastacia an der Seite der Kamera die Buchstaben ZDF und sofort setzte sie sich in Pose und sagte ihren Spruch mit Handbewegung "Mit dem zweiten sieht man besser". Gröhl!!! Da konnte ich mich nicht beherrschen und jubelte. Anastacia musste selbst laut lachen. Dann sagte sie, dass sie innerhalb von 12 Stunden diesen Satz lernen musste und das sie nun erstaunt war das sie ihn immer noch so gut kann. Einfach GENIAL! Von den geführten Interviews konnte man leider nicht so viel verstehen, da Anastacia etwas leiser sprach und es auch recht laut im Store war. So verstrich die Zeit viel zu schnell und gegen 13:15 Uhr mussten wir dann auch den Store wieder verlassen. Ich habe noch jemanden von der Crew gefragt ob Anastacia den Store durch den Vordereingang oder den Hintereingang verlassen würde, aber eine prezise Auskunft bekam ich nicht. Somit war fast klar, dass Anastacia den Store durch den Hintereingang verlassen würde.
Es war ein wirklich großartiges Erlebnis einmal "Hinter die Kulissen" zu schauen und zu sehen wie ein Arbeitstag von Anastacia aussieht. Das Meet & Greet war/ist/bleibt natürlich das größte Ereignis überhaupt! Ich hoffe ich habe nichts vergessen. So viel von mir über das Meet & Greet.
Anastacia – „You are my bird in the sky“
Ein risieges Dankeschön an s.Oliver und Anastacia
Roadshow - Die Zweite, Anastacia in Köln
by Carmen, 17. August 2006
Um ca. 9.00 Uhr kletterten wir aus den Federn und versorgten uns erstmal mit Kaffee und Frühstück aus der gegenüberliegenden Bäckerei. Jogi und Tani trudelten ein und um ca. 11:00 Uhr machten wir uns in Carmens und Jogis Autos auf den Weg nach Köln. Vorher sammelten wir noch schnell Tanja. Dank Umleitung und Carmens Diesesmangel (es waren schon weniger als 20 Restkilometer und die nächste Tanke wollte einfach nicht kommen) kamen wir etwas später als erwartet um etwa halb 3 in Köln an. Dort erwarteten uns schon Sandra, Marion, Ronald und die anderen Holländer. Etwas später, als vor dem s. Oliver Store, der sich in einem Kaufhaus befand, alles aufgebaut war, kamen wir mit unseren Tickets in die Fanzone, die sich rechts neben der kleinen Bühne befand. Babs und Carmen suchten gleich nach der Fanbox, da sie ja schon im Vorhinein ein Meet and Greet gewonnen hatten und sich dort versammeln mussten. Um ca. 16:45 Uhr waren die beiden verschwunden und ich dachte noch "Oh, die Glücklichen", als plötzlich der Moderator meinen Namen rief. Bevor ich realisierte, dass ich gewonnen hatte, stand ich auch schon auf der Bühne und wurde gefragt was ich Ana denn fragen würde, wenn ich sie gleich treffe!!! Ehrlich gesagt, weiß ich nicht mal mehr genau, was ich alles gesagt habe, aber gedacht habe ich nur "Oh mein Gott, ich darf gleich zu ihr!!!" Schnell bekam ich noch einen VIP Ausweis umgehängt und eine total nette s.Oliver Mitarbeiterin nahm mich an der Hand und brachte mich zu Babs, Carmen und den anderen, die direkt vor dem Eingang, neben dem roten Teppich warteten. Ich bekam ein Foto in die Hand gedrückt, dass Ana mir signieren sollte. Ich war so aufgeregt aber nicht zu aufgeregt um nicht noch schnell "Left outside alone" mit Babs für Radio Köln ins Mikro zu trällern. Kurz darauf fuhr auch schon der riesige schwarze Bus mit einem weißen A vor und die ersten Models stiegen aus. Wir sahen zwar von unserem Platz aus nicht wirklich was, aber das war mir in diesem Moment eher egal! Ana stieg aus dem Bus, sie sah wirklich super aus. Mir gefällt sie in Jeans und Top mit zusammengebundenen Haaren sowieso am Besten. Sie nahm sich eine Menge Zeit um Autogramme zu geben, unter anderem hatte auch Corxy das Glück, endlich ihr "Freak" von Ana auf den Unterarm geschrieben zu bekommen, das sie sich nachtättowieren lassen wollte! Nach einem kurzen Interview von Ana auf der Bühne und einem kleinen Ständchen von "I’m outta love", verließ sie Bühne wieder und wir wurden in den s.Oliver Store geführt. Im ersten Stock mussten wir uns in einer Reihe aufstellen. Kurz darauf kam Ana auch schon auf uns zu ich wurde als 2. von einem Security in ihre Richtung geschubst (ok, ich muss zugeben, ich war etwas nervös in diesem Moment und wäre wohl nicht von alleine losgegangen. Ana erkannte sofort mein Red Shirt und fragte mich ob ich neu dabei wäre bei der Truppe. Ich sagte "nein, schon ein Jahr" und sie meinte ich könne mich glücklich schätzen bei so einer tollen Gruppe dabei zu sein (und das bin ich auch). Sie signierte mein Foto, drückte mich noch und ich bekam sogar ein Bussi auf die Wange. Babs übergab ihr dann noch ein paar Briefe, Ana hat sich irrsinnig gefreut. Naja allzu lange hatte Babs nicht Zeit mit Ana zu reden, da sie von ihr dann auch schon zu einer Dame vom Management weitergeschubst wurde um mit ihr die Daten auszutauschen. Nachdem alles unterschrieben war, sah ich Ana nicht mehr und ich dachte, das wars jetzt....aber weit gefehlt! Sie ist wohl nur schnell was trinken gegangen, war aber sofort wieder da um Interviews zu geben. Wir standen die ganze Zeit daneben und konnten zuhören und Fotos machen bzw. filmen. Es war echt supergenial sie mal so lange in der Nähe zu haben. Nach ca. einer dreiviertel Stunde waren alle Presseleute gegangen und Ana fragte die die Dame vom Management, ob das jetzt alles gewesen sei und die so "nein, jetzt machen wir noch ein Video für die Fans". Ich konnte es gar nicht glauben, ich hatte gar nicht mitbekommen, dass Babs danach gefragt hatte!!! Plötzlich stand Ana direkt vor Babs Linse und starrte in die Kamera, bis sie plötzlich merkte, dass sie nicht mal weiß, was sie da gerade macht. Aber dann gings los und sie richtete einige liebe Worte an alle Fans!!! Anschließend rief sie "group hug" und so schnell konnte ich gar nicht schauen, da hatte sie Babs, Carmen und mich schon im Arm und hat uns noch mal ganz fest gedrückt!
Immer noch voll benebelt verließen wir den Store und wurden sofort von ein paar kleinen Mädels, die außen warteten nach allen Details gefragt.
Anschließend machten wir uns alle gemeinsam auf den Weg ins Hard Rock Café, das war ja ein richtiges "Nationentreffen" Deutschland, Holland, Italien und wir Ösis an einem Tisch versammelt. Es ist schon genial wie viele Freunde man findet. Wir hatten ja den ganzen Tag noch nichts gegessen. So gut haben mir meine Chicken Wings glaub ich noch nie geschmeckt.
Später verabschiedeten wir uns dann und wollten eigentlich gleich los. Nur zu dumm, dass Carmen nach dem Bezahlen des Tickets im Parkhaus unten beim Schranken, dieses nicht mehr fand und sich bereits ein Stau hinter uns bildete. Als sie das Ticket dann fand, funktionierte es nicht und wir versuchten es mit den Tickets der Autos hinter uns. Naja auf jeden Fall mussten wir dann doch noch den Wachmann der Garage rufen der uns aus der Horrorgarage mit viel zu engen Kurven befreite. Jetzt ging es in Jogis Auto zurück nach Frankfurt zu Carmen. Carmen selbst brachte noch Tanja nach Hause.
In Frankfurt angekommen, stellten Babs und Carmen sofort die Videomessage online und wir hatten noch die Möglichkeit schnell duschen zu gehen. Aber dann gings auch schon gleich wieder los. Um ca. 2:00 Uhr nachts machten sich Babs, ich, Sabrina und Fede schon wieder auf den Weg nach Wien. Bei der Verabschiedung gab uns Carmen noch "Guarana-Wachhalte-Tabletten" mit, schließlich hatten wir noch einen langen Weg vor uns!
Roadshow - Die Vierte, Anastacia in Wien
by Carmen, 18. August 2006
Großes Kompliment an Babs!! Sie fuhr wirklich bis auf einen kleinen Zwischenstopp in Dorf bei sich zu Hause, wo wir mit Frühstück von ihrer Mum versorgt wurden und uns frisch machen konnten, bis Wien durch! Sicherlich auch deshalb, weil sie 9 Tabletten genommen hatte, wobei ich später auf dem Deckel der Dose las, dass man nicht mehr als 5 am Tag nehmen darf.
So kamen wir also müde aber doch aufgedreht am Vormittag, viel früher als erwartet in Wien, fast gleichzeitig mit Dagi, die mit dem Zug gekommen war, an. Wir schauten uns gleich vor dem s.Oliver Store auf der Mariahilfer Straße um. Dort hatten gerade erst die Aufbauarbeiten begonnen und so machten wir uns erst mal auf um was essen zu gehen. Da stießen dann auch noch Susi, Angi und Corxy mit Freundin zu uns.
.... und dann werden 2 Minuten zur Ewigkeit! - by Catie, 18. August 2006
Den ganzen Tag hat sich die Aufregung über das erwartete Ereignis aufgebaut. Ich bin in der Früh aufgestanden in der Meinung noch viel Zeit zu haben – war ein kleiner Irrtum, wie es sich herausstellte. Wer Babs und die Mitglieder des Fanclubs kennt, der weiß, dass es absolut unabdingbar ist, früh am Ort des Geschehens zu sein. Also – nachdem ich in meiner Wohnung alle Vorbereitungen für die Nächtigung der Fanclub-Mitglieder getroffen hatte, machte ich mich auf den Weg zur Mariahilferstraße in Wien.
Hier und heute wird Ana ihre Kollektion bei s.Oliver präsentieren. Es sind bereits einige rote T-Shirts zu erkennen. Ich grinse über beide Ohren, als ich Babs, Dagmar und die anderen begrüße. Ich freue mich schon und denke mir eigentlich noch nichts. Ich weiß ja auch zu dem Zeitpunkt noch nicht, dass für mich ein absolut unvergleichlicher Tag begonnen hat. Ich bin so aufgeregt, dass ich mir sogar das Essen versage. Frühstück hatte ich ja – also wozu noch mehr futtern. Nur zu trinken habe ich zu wenig mitgenommen.
Also warten wir vor der s.Oliver-Filiale. Babs sieht ziemlich fertig aus. Kein Wunder, ist sie doch seit 2:00 Uhr morgens mit den anderen unterwegs. Ab ca. 15:00 Uhr wird es dann zusehends voller und die Crew hat alle Mühe die Absperrungen optimal vor dem Geschäft aufzubauen – das typische Wiener Problem mit der Stadtbegrünung (Bäume die exakt dort wachsen, wo man sie nicht brauchen kann). Die eigens eingerichtete Fanzone ist nicht besonders groß, aber der Fanclub wird als erstes dort eingelassen.
Ich sehe den Dingen dann doch wieder etwas gelassener entgegen und steh mit Babs hinter den anderen. Es wird laufend enger. Mir tun die Beine vom Warten weh und ich frage mich dann einmal kurzfristig, ob mir das die Sache wirklich wert ist. Ich muß nicht um jeden Preis in der ersten Reihe stehen, solange ich einen Blick auf mein Idol erhaschen kann. Irgendwie bin ich des Wartens müde. Neben mir beginnt ein junger Bursche zu wanken und hat allem Anschein nach einen Kreislaufzusammenbruch. Aber wir bekommen das in den Griff und der Junge kann nach draußen zum Krankenwagen geleitet werden.
Mittlerweile ist es so voll, dass der Verkehr knapp vor dem Erliegen ist. Ich hatte Stunden zuvor schon einmal scherzhaft gemeint, dass die Mariahilferstraße abgesperrt werden sollte. Ja – das mussten sie dann auch machen. Die Passanten, die rund um das Geschäft gehen wollten, hatten nur noch die Möglichkeit die andere Straßenseite zu benutzen oder auf der Fahrbahn ihr Glück zu versuchen. Eine Menge Eindrücke, die auf mich zustürzen. Ein Benny Hörtnagel, der bei der Moderation so nach und nach Probleme hat, weil ihm einfach nichts Sinnvolles mehr einfällt, womit er der Menge das Warten auf den Star verkürzen soll. So bekomme ich anfangs nicht mit, das Babs mich ruft, als die Ankunft von Anastacia kurz bevorsteht.
Sie steht im Vip-Bereich weil sie eigentlich noch ein Meet & Greet hat und winkt mich zu sich. Ich sehe sie verwundert an und dann meint Babs in ihrer gewohnt coolen Art: "Du hast heute ein Meet and Greet"! "Nein! Das glaub ich jetzt nicht!" Und dann kommt da so ein richtig breiter Grinser von Babs. Ich spüre auf einmal, wie meine Knie beginnen weich zu werden und der Puls auf einmal zu rasen beginnt. Auf einmal schießt mir durch den Kopf, dass ich sie heute ganz aus der Nähe sehen werde – nicht nur auf 2 m Entfernung wie beim Salzburg-Konzert, sondern so nah, dass ich ihr die Hand geben, sie umarmen kann, und ihr sagen kann, dass ich unheimlich glücklich bin, sie getroffen zu haben. Dass ich selbst ein Survivor-Chick bin, weil ich selbst Brustkrebs gehabt habe und mir ihre Musik geholfen hat eine schwere Zeit zu meistern.
4 weitere Fans bekommen mit uns eine kurze Einweisung und Anleitung darüber, was das Managment erlaubt, und was verboten ist. Wir erhalten eine große Autogrammkarte, einen VIP-Pass und einen Gutschein von s.Oliver. Ich habe noch immer das Gefühl zu träumen. Wenn mich jetzt jemand kneift, dann wache ich auf und es ist vorbei!! – aber Nein! Ich stehe mit den anderen Fans und warte auf ihre Ankunft.
Dann endlich taucht ein riesiger schwarzer Bus auf und nach der Reihe kommen die Bodyguards, die Models und Ana aus dem Fahrzeug. Die Stimmung ist so spannungsgeladen – es knistert förmlich!!! Die Menge tobt, als sie ihre Fans begrüßt. Die ganze Mariahilferstraße entlang schreiende und winkende Fans. Sogar die Geschäfte der anderen Straßenseite sind voll von Schaulustigen. Und ich – ich stehe da und habe das Gefühl heute etwas ganz besonderes zu sein. Obwohl ich doch eigentlich absolut nicht danach aussehe. Ich bin nicht geschminkt, meine Frisur ist keine und ich schäme mich fast zwischen den vielen schlanken Frauen und Menschen zu stehen und darauf zu warten, dass ich ein persönliches Autogramm von Anastacia bekomme, kurz mit ihr reden darf. Hab ich das wirklich verdient???
Aber dann ist keine Zeit mehr darüber nachzudenken. Wir gehen in die Filiale hinein und warten dann, bis alle Journalisten ihre Interviews und Fotos gemacht haben und wir dann der Reihe nach zu Ana geleitet werden. Als erste ist die Gewinnerin des Ö3-Spieles dran. Sie hat auch noch einen Gutschein über 250€uro von s.Oliver überreicht bekommen. Dann sind wir anderen dran. Als ich in der Warteposition als nächste dran bin steigt die Nervosität wieder enorm an. Dann darf ich zu ihr. Ich überreiche ihr meine Autogrammkarte, auf der mein Nick-Name auf einem Post-it prangt, und sie strahlt mich an "Hi Catie! How are you?" "Fine thanks!" meine fast schüchterne Antwort und dann "I have to say – I´m also a survivor. I had breastcancer too and your music was an inspiration and helped me through a very hard time! Thank you for it!" "Oh really?? And how long are you healthy now??" "For (und da kam mein fataler Fehler durch die Aufregung und diese überwältigende Persönlichkeit Anastacias) five years!" "Congratulations!" Dann das Foto und "Bye,bye!"
Das war es – Sekunden, die wie eine Ewigkeit anmuteten. Noch immer unter dem Eindruck des Erlebten, aber absolut euphorisch dann die Stimmung. Ich hab sie gesehen!!! Und ich werde ein Foto von ihr und mir bekommen – etwas persönlicheres gibt es nicht mehr!!!
Und dabei habe ich in all der Aufregung Babs noch nicht einmal gedrückt und ihr "Danke!" gesagt. Aber sie hat es in meinen Augen gesehen – die haben gestrahlt, wie bei jedem, der das große Glück hatte sie schon einmal live zu erleben.
Und weil das alles für mich so toll, so einmalig und wunderbar war, möchte ich meinen Bericht an dieser Stelle beenden. Denn darüber, wie es die anderen empfunden haben, kann ich nichts schreiben. Ich weiß auch nicht, wie es den beiden Italienerinnen, Carmen, Dagmar und Babs bei mir zu Hause gefallen hatte – weil sie bei mir genächtigt haben. Aber ich wollte alle an den Eindrücken teilhaben lassen, die ich unmittelbar mit einem der wundervollsten Tage in den vergangenen 4 Jahren verbinde, in denen ich eine Menge Höhen und Tiefen durchgemacht habe. |
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