Endlich ist es soweit!!! - By Steffi+
Leider
klingelte bereits um 8:00 Uhr der Wecker. Wir richteten uns und gingen
in den Frühstücksraum. Dort sahen wir dann auch Crew-Mitglieder
von Anastacia, aber leider niemanden von der Band. Wir alle fanden es
sehr schade, dass wir gestern erst so spät angekommen sind. Vielleicht
wäre es dann noch möglich gewesen mit der Band chillend an
der Bar zu sitzen.
Die lange Fahrt und die Nacht mit dem vielen Wodka-Brause hat uns alle
sehr mitgenommen. Und so sahen wir nicht unbedingt fit aus. Auch der
Gang vom Tisch zum Frühstücksbuffet wurde zur Herausforderung.
Den Crew-Mitgliedern entging wohl nicht, dass wir ganz und gar nicht
die Spur halten konnten, was sich in häufigen Lachanfällen
äusserte!
Am Stadion angekommen sah man bereits bekannte Gesichter. Insgesamt
war es eine lange Wartezeit. Doch wir wussten uns zu helfen. Hundert
Meter rechts war eine Tankstelle. Die dortige Toilette wurde wohl ständig
von Anastacia-Fans besucht. Als wir Hunger hatten, fuhren Marcel, Leif
und ich zum naheliegenden McDoof. Da es sehr kalt war und es ab und
zu ein wenig tröpfelte, gingen wir ins Auto um uns zu wärmen.
Carmen hat uns übers Handy auf dem laufenden gehalten. Leider waren
wir gerade in der Zeit im Auto, als die Band und später Anastacia
selbst am Eingang vorbei fuhren. Alle haben wohl freundlich heraus gewunken.
Gegen 15:30 Uhr sind wir zurück zum Eingang. Die Organisatoren
haben ein Gitter aufgemacht und nun hieß es stehen und warten.
Um 18:00 Uhr wurden die Pforten geöffnet. Es wurde viel gedrängelt,
aber wir 6 kamen schnell hindurch. Jeder musste an 3 Kontrollen vorbei.
Zuerst war der Rucksack dran, dann das Ticket und zum Schluss wurde
jeder von oben bis unten abgetastet. Wir bekamen dann auch unseren "Wunschplatz":
1. Reihe und ein wenig rechts! *Freu* Um uns herum versammelten sich
deutsche Fans. Links von mir war Tatjana vom AFC. Ich war sehr froh,
dass ich nicht das einzige Red-Shirt in der ersten Reihe war. Hinter
uns waren nette Mädels, mit denen man schnell ins Gespräch
kam. So verging die Zeit und gegen 20:00 Uhr betraten "Le Freak"
die Bühne. Die Stimmungsmusik brachte uns in beste Laune und wir
haben uns schon mal "aufgewärmt".
Die zweite Vorband war ein junger blonder Däne (Jakob). Er war
wohl schon mal für Dänemark beim Eurovision Song Contest am
Start. Leider sang er hauptsächlich schnulzige Songs und unsere
Stimmung war nicht mehr ganz so in Höchstform. Aber dennoch hat
einigen seine Musik gefallen und die Vorfreude auf Anastacia stieg mehr
und mehr.
Um 22:30 Uhr war es dann soweit. Bevor Anastacia dann aber die Bühne
betrat, meinte ich zu Tatjana, dass wir unbedingt unsere Jacken ausziehen
müssen. Immerhin soll Ana doch sehen, dass die Red-Shirts auch
hier vertreten sind. Gesagt – getan, aber es war schon sehr kalt.
Was tut man nicht alles?!?
Ana kam also auf die Bühne! Wow, sie hat einfach atemberaubend
ausgesehen. Sie trug eine Hose im Army-Stil und oben eine weiße
Weste mit weißer Lederjacke drüber! An der linken Hand trug
sie ihren geilen großen Silberring. Außerdem hatte sie ne
schöne lange Kette und ein wunderbar glänzendes Armband an!
Begonnen hat sie mit "Paid my dues"! Jupi, gleich "mein"
Lied zu Beginn. Ich hab mich riesig gefreut. Und zur Krönung hab
ich gleich bei diesem Lied einen Zwinker bekommen. Wow, "mein"
Lied und dann gleich einen Zwinker! Unglaublich.
Als dieser geniale Song vorbei war, begrüßte sie uns. Man
bemerkte, dass sie die Red-Shirts suchte. Immerhin waren nur etwa 6
rote Pünktchen in den ersten paar Reihen zu sehen. Und die dann
noch alle verteilt.
Bevor es weiter ging, fragte sie "Are you drunken?", was sie
nicht nur einmal tat, sondern das gesamte Konzert über...
Weiter ging es mit "Welcome to my truth", zwischendurch bekam
Ana von Benji immer was Warmes zu trinken. Anschließend kam glaub
ich "Not that kind", "In your eyes", "Sick
and tired" und "Cowboys and kisses", wobei ich mir da
bei der Reihenfolge nicht sicher bin. Zwischendurch hat sie natürlich
immer gequatscht. Zum Beispiel meinte sie, dass es sie sehr freut, dass
wir die DVD so angenommen haben.
Bei "Heavy on my heart" kam sie in unsere Richtung gelaufen.
Alle hatten ihre Arme unten. Mir blieb nichts anderes übrig, als
ihr zu winken. Ana sah es und zeigte daraufhin mit dem Finger auf mich
– zwinkerte und machte das "L"!!! Ich konnte nicht mehr.
Das war das Höchste aller Gefühle! Plötzlich kam alles
in mir hoch. Die ganzen letzten Wochen/Monate. Total fertig drehte ich
mich zu Carmen. Zum Glück war sie da um mich in den Arm zu nehmen.
Ich konnte nicht mehr! Es war für mich ein wenig schwer, dass dann
anschließend gleich "Freak of nature" kam. Aber ich
wischte mir die Tränen aus dem Gesicht und machte das beste daraus.
Daraufhin war es sehr witzig. Es entwickelte sich eine Fragestunde!
Ana sagte, ob dieses oder jenes Geschenk angekommen ist. Dabei holte
sie auch ihren neuen Bodyguard Arthur hinzu. Nachdem sie gefragt hat
"who wants to talk with me?", schrie einer "willst du
mich heiraten?". Er warf dann auch glatt einen Ring zur Bühne.
Leider hat er es nicht geschaff, doch Ana wollte den Ring unbedingt
haben und befahl dem Security, ihr den Ring hochzureichen. "Oh,
a ring". Doch der checkte das nicht und wollte ihr einen Teddy
geben. Ana so "not that – that"! Als Ana den Ring hatte
sagte sie zu Arthur "can you bring him over?"! Kurz darauf
war er auf der Bühne. Ana steckte sich den Ring an – er passte!
Der Typ kam aus Amsterdam und hieß Paul van der... Ana meinte
dann, dass ihr Name wohl ganz lang wird: Anastacia van der Vindenvend
*lach*! Sie flirteten dann noch ein wenig und Ana meinte dann: "We’re
gonna go backstage for a minute". Ein wenig abseits von der Bühne
kuschelten die beiden und bevor er von der Bühne musste, bekam
er noch 5 Küsschen von Ana!!!. Ana kam dann hervor und meinte:
"I’m married"!!! Um sich dann aus der Affäre zu
ziehen, meinte sie dass ein Mann in gewissen Ländern ja auch mehrere
Frauen haben könnte und so hat sie eben mehrere Ehemänner!
*Lach* Um dann endgültig aus der Sache herauszukommen, sagte sie:
"It’s just a dream". Wo wir dann auch schon beim nächsten
Song angelangt wären *gg*.
Bei "Pieces of a dream" bekam ich wieder mal einen Zwinker
von Ana! Jupi. Ich war so happy! Und plötzlich sah ich wie etwas
auf mich zugeflogen kommt. Es streifte mich an meiner linken Wange und
flog dann an mir herunter. Ich vermutete, dass es ein Plättchen
von Jogi ist. Also hab ich mich gebückt und es auf dem Boden gesucht.
Haha, ich habs gefunden! Es war tatsächlich eines!!!
Jetzt folgten noch "One day in your life" und "Dream
on", der Song war mal wieder hammergeil. Man merkte auch wie aufgeregt
Ana war, denn sie spielte die ganze Zeit an ihrem Kettchen herum. Aber
es hat ihr auch sichtlich viel Spaß gemacht!
Nach einem genialen Schreier "Dream on, quatschte sie über
die kommende Weltmeisterschaft. Dass diese ja dieses Jahr in Deutschland
ist und als sie den Song gesungen hat, war sie eben in Japan / Korea...
Es
folgte der letzte Song "I’m outta love"! Zwischendurch
stellte sie ihre Band vor! Dabei hat sie zum Drummer Chris gesagt. Okay,
alle wussten, dass es Charly war *g*. Auch den Namen der neuen Backroundsängerin
wusste sie nicht mehr. Ups!
Sie
verabschiedete sich und verschwand hinter der Bühne. Doch sie kam
mit der Zugabe "Left outside alone" zurück! Schön,
wenigstens noch ein sprockiger Song, nachdem sie zum Beispiel "I
do" nicht gesungen hat! Das
Konzert war also 2 Minuten vor Mitternacht zu Ende. Es waren aber intensive
1.5 Stunden!!! Jeder quatschte anschließend noch mit Fans. Immerhin
mussten eMail-Adressen ausgetauscht werden.
Wir 6 machten dann noch ein Gruppenfoto! Dann bemerkte Carmen, dass
ich einen roten Fleck an der Backe habe. Okay, wir sind dann drauf gekommen,
dass es wohl von Jogi’s Plättchen sein muss. Also wurde das
auch noch fotografisch festgehalten *g*!
Wir
haben uns dann von Tatjana und den anderen Fans verabschiedet und sind
in Kolonne Richtung Auto gelatscht.
Um 1:00 Uhr sind wir im Hotel angekommen. Ich versuchte ein paar der
Emotionen und Eindrücke aufzuschreiben, damit ich hier diesen Bericht
besser verfassen kann. Anschließend
sind wir alle gleich auf unsere Zimmer. Schließlich war es ein
anstrengender Tag und wir wussten, dass wir wieder früh raus mussten.
Die Aushilfsportugiesen im Landeanflug!!! - By Dagmar
Nach einer längeren konzertfreien Zeit hat die lange Durststrecke
ein Ende. Endlich konnten wir uns wieder auf den Weg zu unserer "Göttin"
machen. Nur diesmal war die Strecke ein wenig länger und wir mussten
unseren "Tourbomber" zu Hause lassen und stattdessen nahmen
wir den Flieger.
Bereits am Donnerstag den 01.06.06 brachen Babs und Angie von Wien in
Richtung München auf. Am Abend nach der Arbeit holte ich Carmen
in Innsbruck ab und in Wiesing gabelten wir auch noch Mary auf. Gemeinsam
fuhren wir im Konvoi nach Niederding in Bayern wo unser Treffpunkt war.
Dort konnten wir bei Babs Bekannten zwei unserer Autos parken und sparten
uns somit eine Stange Geld da das Parken am Flughafen ja nicht gerade
billig ist. Ein großes DANKESCHÖN an dieser Stelle!!!
Um 22:00 Uhr machten wir uns dann also mit einem voll gestopften Auto
auf den Weg Richtung Fanz-Josef-Strauss Flughafen. Es war arschkalt
und es regnete teilweise wie aus Kübeln. Wir hofften daher alle,
dass es in Lissabon doch etwas wärmer wäre.
Am Flughafen angekommen hat uns Mary aus dem Auto "geschmissen"
und ist dann noch nach München gefahren um Yanna vom Bahnhof abzuholen.
Die Arme saß bereits seit Stunden im Zug aus Hamburg. Angie, Carmen,
Babs und ich gingen inzwischen etwas Essen und versuchten danach ein
Plätzchen zum Schlafen zu finden. Das war gar nicht einfach denn
die hatten nur Sessel aus Holz und die waren nicht gerade sehr einladend.
Aber das nützte nichts irgendwo mussten wir die Nacht verbringen
also machten wir es uns so gemütlich wie es eben ging. Nach längerer
abenteuerlicher Rückfahrt vom Bahnhof kamen Mary und Yanna so gegen
3:00 Uhr auch wieder am Flughafen an. Gott sei Dank gibt es die Erfindung
des Navigationssystems, ansonsten wären die beiden wohl heute noch
nicht am Terminal 2 angelangt.
Um 5:00 Uhr war es Zeit sich um die Tickets zu kümmern. Zu unserem
Pech fiel die Gepäckaufgabe beim "Quick Check-in" aus
und es wurde etwas knapp, aber es traf nicht nur uns, auch Frau Barbara
Becker musste warten. Zu guter Letzt klappte es doch noch und wir konnten
endlich in den Flieger. Wir freuten uns alle auf den Flug bis auf Angie.
Die kämpfte mit ihrer Flugangst aber auch sie hat es überlebt.
Nach dem Frühstück schliefen wir dann eine Runde und wir wachten
erst wieder beim Landeanflug auf. Ihr könnt euch nicht vorstellen
wie geil das war als der Flieger eine scharfe Kurve zog und direkt über
der Stadt zur Landung ansetzte. Wir schauten alle aus dem winzigen Fenstern.
Alle bis auf Angie, die klammerte sich am Sessel fest. Sorry Angie,
aber es war einfach nur geil.
Beim Verlassen des Fliegers merkten wir wie warm es hier war um nicht
zu sagen, dass es heiß war. Nach einem kleinen Espresso machten
wir uns mit dem Bus auf die Suche nach unserem Hotel. Ohlala im Bus
konnte einem eher schlecht werden als im Flieger. Der fuhr wie "Sau".
Im Hotel angekommen mussten wir noch etwas warten und so gegen 11:00
Uhr konnten wir unsere Zimmer beziehen.
Nach einer kleinen Rast machten wir uns dann auf den Weg ins Zentrum
von Lissabon. Eine traumhafte Stadt sag ich euch. Wunderschön!!!
Und zum Shoppen ideal. Carmen kaufte sich im "5,90 € Shop"
gleich Jeans. Ein Eldorao…..und alles zu einem für uns guten
Preis.
Nach einem kleinen Imbiss und einer Sightseeingtour fuhren wir mit dem
Zug an den Rio Tejo. Es war heiß und wir erhofften uns dort ein
bisschen Abkühlung. Bei 36° auch kein Wunder aber es war einfach
nur "Urlaubsfeeling live". Wir kamen bis zum Padrao dos Descobrimentos
(siehe Fotos) danach war Feierabend. Ziemlich müde und durstig
machten wir es uns auf der Terrasse eines Cafe´s gemütlich
und schlürften zur Feier des Tages ein paar Drinks. Lecker sag
ich euch. Hicks …….. ein bisschen spürten wir es doch…..
Mary und ich zumindest.
Wir verweilten also dort eine ganz schöne Zeit und als wir wieder
im Zentrum angekommen waren suchten wir uns ein Restaurant. Das war
gar nicht so leicht, denn die Mädls hatten solches Mitleid mit
den Tierchen die in den Auslagen präsentiert wurden. Was soll ich
sagen….. schließlich waren wir in einem Land das ans Meer
grenzt und dort gibt es eben vorwiegend Fisch und ähnliches Getier.
So um ca. 23:00 Uhr fielen wir in unsere Betten und in null Komma nix
löschte es uns die Lichter aus.